Drei gruselige Backup-Geschichten

 

Drei gruselige Backup-Geschichten

Von Richard Root, Spezialist für digitales Marketing, ATTO Technology

Halloween steht vor der Tür – die Zeit der Gruselgeschichten ist da! Also versammelt euch um die leuchtenden Computermonitore und lest weiter… was folgt, sind keine durchschnittlichen Geister- und Werwolfgeschichten. Nein – es handelt sich um drei reale Horrorgeschichten!

Die ahnungslosen Opfer von RAID-Speicher-Backup

Hinter verschlossenen Türen, eingehüllt in ein falsches Gefühl der Sicherheit, glauben viele Unternehmen, dass RAID-Speicher perfekt für die Datensicherung geeignet sind. Sie glauben, dass sie sicher sind. Aber wenn dann plötzlich ein Schreibvorgang aufgrund eines RAID-Fehlers nicht zu Ende geführt wird, jagen einem die gellenden Schreie aus dem Büro des IT-Managers einen Schauer über den Rücken!

Unter den Opfern war eine beliebte Image-Website, die komplett alle von ihren Kunden hochgeladenen Daten verloren hat. Ein anderes Opfer war eine Post Production Group für Spielfilme, die während einer langen Editing Session plötzlich ohne Strom dastand – alles war weg. Wir fragen uns, ob die IT-Teams hinter einem der Racks ein paar Tränen vergossen haben… Täuschen Sie sich nicht: Das Monster fehlgeschlagener Backups macht keine Gefangenen. Selbst Schulen sind nicht sicher. So stellte eine Einrichtung fest, dass alle Daten ihrer Abschlussklasse nach einem fehlgeschlagenen Schreibvorgang verschwunden waren.

Noch schockierender ist, dass diese schrecklichen Ergebnisse mit der richtigen Tape- Lösung kinderleicht hätten vermieden werden können!

Monster mögen Rechenzentren

In unserer zweiten Geschichte hören wir vom schaurig-traurigen Erlebnis eines Unternehmens ohne Offsite-Backup – vielleicht wurden die Empfehlungen für bewährte Verfahren ignoriert, oder man hat noch nie davon gehört. Manchmal kommt das Monster des Datenverlusts als Gremlin oder Bug in die Rechenzentren, und schleicht sich unbemerkt in das System ein. In anderen Fällen tarnt sich das Monster als Naturkatastrophe, etwa als Blitzschlag oder Überschwemmung – man denke nur an das Feuer in einem großen Rechenzentrum in Frankreich im vergangenen März, das Millionen von Websites außer Betrieb setzte.

Albträume wie diese können mit einer geeigneten Offsite-Backup- und Archivierungslösung vermieden werden. Eine wirksame, langfristige Strategie vertreibt dabei die Geister, die in einem verwunschenen Rechenzentrum lauern. Moderne intelligente Brücken, die Geräte wie JBODs oder RAID-Arrays mit Tape verbinden, sind eine wichtige Komponente der Infrastruktur für Offsite-Backups und -Archive. Sie bieten eine flexible und einfache Möglichkeit zur Skalierung und gemeinsamen Nutzung von Tape-Laufwerken mit minimaler zusätzlicher Latenz und sind das perfekte Gegenmittel mit Blick auf Vampire, die Backups über große Entfernungen erschweren!

Ein Räuber ohne Schatten

Zu guter Letzt ist da noch der unsichtbare Räuber. Der Einbrecher, der sich ungesehen in Ihr Rechenzentrum schleicht und Ihre Daten als Geiseln nimmt: sein Name? Ransomware! Der wahre böse Protagonist vieler heutiger Daten-Horrorgeschichten. Dieses Schreckgespenst muss nicht vorgestellt werden. Es genügt zu sagen, dass es jedes Jahr unschuldige Opfer auf der ganzen Welt angreift und immer wieder zurückkehrt wie ein campierender, Masken tragender Horrorfilm-Antagonist.

Die Angst unter IT-Organisationen ist spürbar, die Bedrohung real. Und der Schaden kann immens sein: 2017 hat ein einziges Unternehmen  allein 4 Milliarden Dollar verloren. Letztes Jahr büßte ein britisches Unternehmen satte 2,5 Millionen Dollar ein. Ganz zu schweigen von dem Schaden, den die betroffenen Unternehmen in Bezug auf ihre Reputation und ihre Glaubwürdigkeit erleiden, und der sich schlussendlich auch auf ihre Kunden auswirkt.

Es gibt keine einfache Lösung zur Bekämpfung dieser schrecklichen Bedrohung. Deshalb müssen sich Unternehmen wappnen, um auf einen Angriff vorbereitet zu sein. Eine Tape-Sicherungslösung ist ein bewährter und effektiver Ansatz, um die Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs zu vereiteln. Tape-Sicherungen sind, wenn sie gespeichert werden, nicht physisch mit einem Netzwerk verbunden und können daher die einzige Barriere sein, die zwischen einem großen finanziellen Schaden oder Datenverlust und dem relativ unbeschadeten Überstehen eines Ransomware-Angriffs steht. Diese als „Air Gap“ bekannte Formulierung ist kein Hokuspokus, sondern ein Muss für die Datenschutzstrategie eines Unternehmens.

Die lebenden Toten?

Obwohl viele behaupten, dass Tape tot ist, ist dieses altehrwürdige Speichermedium kein Zombie. Es ist quicklebendig, denn laut LTO-Programm werden bis 2020 insgesamt 105 Petabyte an Tape-Kapazität (komprimiert) ausgeliefert.

Spielt Tape in Ihrer Datensicherungsstrategie eine Rolle? Oder werden Sie das nächste Opfer des Backup-Fluchs sein? Der Protagonist in einer kommenden Horrorgeschichte über Datenverluste? Seien Sie auf der sicheren Seite; vertrauen Sie Tape.

 

 

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